Holunder ist ein ästriger Strauch oder ein kleiner Baum, der zwischen 3 und 7 m hoch wird. Kennzeichen sind die warzige, unangenehm riechende Rinde, die markreichen Äste und Zweige mit gegenständig angeordneten, unpaarig gefiederten Blättern sowie die großen trugdoldigen, flachen Blütenstände mit den gelblichweißen, unangenehm reichenden Blüten, aus denen sich im Herbst glänzend-schwarze bis schwarzviolette Beeren entwickeln. Holunder wirkt auf die Atemwege bei Bronchitis und hat eine entschlackende Wirkung.
Einsatzbereiche:
anregend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, erweichend, harntreibend, krampflösend, pilztötend, schleimlösend, schweißtreibend, Husten, Bronchitis, Erkältungskrankheiten, Nebenhöhlenentzündung, Heuschnupfen, Heiserkeit, Luftröhrenkatarrh, Grippe, Fieber, Stärkung des Immunsystems, Verstopfung, Rheuma, Diabetes, Angina pectoris, Kreislauf anregend, Wassersucht, Ödeme, Neuralgien, Milchbildend, Augenentzündung, Bindehautentzündung, Hautunreinheiten, Ekzeme, Erysipel, Furunkel, Quetschung, Verstauchung, Gelenkentzündung, Fußschweiß
wissenschaftlicher Name:
Sambucus nigra
Verwendete Pflanzenteile:
Die Blüten, in der Homöopathie Blüten und Blätter, in der Volksmedizin auch gelegentlich Rinde und Früchte
Blütezeit:
Mai bis Juli
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